Liegerad-2017

März - April - Mai - Juni - JuliAugust -Tandem - Sternfahrt - Wolf AT1 - ExtraWheelFlux - September - AT1-S - Oktober

März 2017

Saisonstart am 4.3.

 

Die Wettervorhersage kündigt eine - genau einen - schönen warmen Tag an, bevor das Wetter wieder auf "Hamburger Schiet-Wetter" umschaltet. Also muss ich den Tag nutzen. Für eine kleine Runde entlang der Ilmenau reicht es.

 

22. März

Noch wird es abends recht schnell dunkel aber das änder sich an diesem Wochenende. endlich wieder Sommerzeit und abends ist es hell. Von mir aus könnte immer Sommerzeit sein. Für eine Nachmittagsrunde reicht es immer:

 

 

 

Das Süsswasserwat an den Borghorster Elbwiesen ist derzeit geflutet und es hat sich ein großer flacher See gebildet. Überall auf den Wiesen steht das Wasser vom vielen Regen der vergangenen Tage.

Abendstimmung an der Geesthachter Schleuse.

 

 

April 2017

8. April

Ein schöner Frühlingstag liegt hinter uns, leider der einzige. Ich glaube, alles was irgendwie zwei bis vier Räder hat, war unterwegs. Wir waren zu zweit auf den Liegen unterwegs.

 

 

30. April - Geesthacht - Lüneburg - Scharnebek - Geesthacht

Die Tour sind wir letztes Jahr auch schon mal gefahren.  Temperaturen um 14°C und Sonnenschein bringen uns auf Rad. Im Bereich Oldershausen gibt es nun einen neuen Radweg. Hier noch ein Bild von der Bauphase. So sollten alle Radwege aussehen: Glatt, breit, und etwas baseits der Straße. Man kann auch mal nebeneinander fahren.

Ein super Weg. Kurz hinter Oldershausen beigen wir auf den Ilmenauradweg Richtung Lüneburg ein und verlassen ihn erst wieder in Lüneburg.

Ilmenauradweg am Ilmenaukanal Ilmenauradweg zwischen Bardowik und Lüneburg

Leider ist der Weg teilweise als fester Sandweg ausgeführt. An einem Wehr mit Schleuse machen wir eine kurze Rast. Das Wehr ist als Nadelwehr ausgeführt. d.h. der Wasserstand wird durch die Anzahl und Größe der Löcher reguliert.

Daneben liegt auch noch ein alter Lastkant - Baujahr anno dazumal.

Die Rücktour führt uns über Scharnebek mit Schiffshebewerk durch die Elbmarsch zurück nach Geesthacht.

 

 

Mai 2017

12. Mai

Irgendwas ist dieses Jahr anders. Ist es der Schweinehund ? oder das doch bisher recht kühle Wetter ? Irgendwie komme ich immer nicht aufs Rad, oder wenn, dann ist es nur kurz. Eigentlich sollten schon viele km auf dem Tacho sein, aber .... Leider sind es bisher nur etwas über einhundert. Am kommenden Samstag wollen wir ein Liegetandem in Hamburg probefahren. Bin mal gespannt, wie wir damit klarkommen. Liegerräder sind ja im allgemeinen schin was ungewöhnliches und eher seltenes, aber ein Tandem ....

13. Mai

Probefahrt mit dem Azub Twin, einem Liegerad-Tandem von Carsten (www.liegen42.de) macht richtig Spass.

Probefahrt Azub Twin

 

15. Mai - Abendrunde Kirchwerder

 

 

Wir nutzen den erlaubten Fußweg statt uns durch den Feierabendverkehr
auf der Elbuferstraße zu quälen
Marschenbahndamm
Marschenbahndamm auf dem Rückweg
Weite auf dem Elbdeich
 

 Schleusenkanal Geesthacht

 

 17. Mai - Der Sommer gibt ein kurzes Gastspiel

Temperaturen von über 25°C lassen nur eins zu: Rein ins Wasser oder rauf aufs Rad. Ich entscheide mich für zweites und mache mich auf. Der Wind weht stetig aus Ost. und ich fahre einfach mal los. Entlang der Elbe Richtung Hamburg. Schlussendlich wird eine Tour rund um Winsen/Luhe draus 60 km.

 

Zunächst schiebt mich der Wind an und ich genieße die schnelle Fahrt bis nach Hoopte. Soll ich die Fähre nehmen und dann wieder zurück. Ich entscheide mich dagegen und radle Richtung Asshausen.

Auf dem Deich bei Lassrönne Elbmarsch zwischen Winsen und Stelle

 

Überquere die alte B4 und die Bahnstecke Hamburg - Lüneburg. Auf Schleichwegen fahre ich Richtung Osten, der Wind kommt nun von vorne, und mein Tempo geht von über 30 km/h auf gut 27 km/h zurück. Weiter geht es, durch Radbruch, aber ich erleide keinen, und sehe auch niemanden, der einen hat.

irgenwo in  Radbruch biege ich ab Richtung Norden. Unterwegs sehe ich diese tolle Straßenschild:

 

Auf der Fahrt kreuze ich noch die Ilmenau und genieße den neuen Radweg zwischen Oldershausen und der B404. Hier nun auch das Bild vom fertigen Radweg.

Ilmenau bei Fahrenholz Radweg bei Oldershausen
Ilmenau bei Fahrenholz Radweg bei Oldershausen

 

25.05.2017 - Ist der Sommer schon da ?

Es ist Himmelfahrt, Feiertag und langes Wochenende. Das Juca ist aufgebaut, die Sonne lacht. Nach den Erfahrungen der letzten Jahre ist es wenig sinnvoll an Himmelfahrt duch die Vier- und Marschlande zu fahren. Also was anderes. Wir entscheiden uns, nach Nord-West rauszufahren und die Stecker der ehemaligen Stormaner Kreisbahn unter die Räder  zu nehmen.

 

Über Aumühle und Ohe fahren wir nach Glinde, um dort auf den Radweg einzubiegen. Obwohl der Radweg in einem guten Zustand ist, kommt keine rechte Freude auf. Überall Drängelgitter. Selbst Radfahrer mit Packtaschen kommen dort nicht durch und müssen absteigen und sich und ihr Rad hindurchmanövrieren. Wiederholt müssen wir die Beine runternehmen und uns mühsam durchschlängeln.

Radweg bei Aumühle im Sachsenwald Bahndamm

Bahndamm

Irgendwie erscheint uns das alles sehr radfahrerunfreundlich. Zum Glück ist es in Trittau leer, kaum Autos. Wir kommen kommen gut und schnell durch die kleine Stadt.

Hinter Trittau folgen wir der Wegweisung und biegen auf den alten Bahndamm zwischen Trittau und Schwarzenbek ein. Der Radweg entpuppt sich als Trampelpfad. So schnell wie möglich fahren wir wieder runter und fahren durch kleine Dörfer Richtung Schwarzenbek.

Zunächst wundern wir uns über einen Hinweis am Fahrbahnrand: "Ende der Ausbaustrecke in 750m", aber was uns dann erwartet, läßt uns die Bremsen betätigen und nur in Schritttempo kommen wir über die Waschbrettpiste.

Ende der Ausbaustrecke

 

26.05.2017 - Testfahrt Nazca Quetzal

Manchmal muss man ja auch was Verrücktes machen. Wir sind für einen Tag nach Nijeveen (NL) zu Nazca gefahren, um das Quetzal zu testen.  Wir hatten uns schon vorher angemeldet und Henk hatte auch schon das Rad vorbereitet. Wir fuhren die 26" Version.

Nachdem die Einstellungen abgeschlossen waren, unsere mitgebrachten Pedale montiert waren, konnten wir auf unsere Testtour von rund 40 km gehen. Es war ein tolles Feeling gemeinsam dahinzusausen. Das Rad läuft wie eine 1. Kein Wackeln, kein Schlingern. Die 26" Räder tun ihr bestes, die fehlende Federung vorne zu kompensieren, was allerdings nicht ganz gelingt. Manchmal werde ich ordentlich durchgeschüttelt und kleine Unebenheiten, die ich bei der SPM nicht merke, gehen ungefiltert an mich.

Dani bemerkt als erstes, das das Tretlager des Stokers sehr tief liegt, dass der Sitz den Henk angebaut hat, toll paßt. Leider stellen sich bei ihr nach gut 25km Rückenschmerzen im Lendenwirbelbereich ein. Auch ein Austausch des Sitzes brachte keine Linderung. Wir konnten nicht herausbekommen, was die Ursache ist.

Das Quetzal ist ein tolles Rad, aber leider nicht für uns:

  • Position Tretlager Stoker für Dani zu niedrig
  • Fehlende Federung vorne
  • nur wenig Möglichkeiten die Sitze in der Neigung zu verstellen.

So schön das Rad auch ist, wir müssen was anderes suchen. Gross ist die Auswahl an Liegerädern, für jeden Typ und Einsatzzweck kann man ein geeignetes Rad finden. Tandems gibt es nur wenige. Das meiste sind Eigenbauten.

 

 

 

 

Juni 2017

5.Juni - Kaiserwetter - Kaiser Wilhelm auf der Elbe

Wir brauchen sie: Nach einem Tag Konfirmation  und Regen - quasi ohne Bewegung -  brauchen wir Bewegung. Auch im Hinblick auf die kommende Sommertour wollen wir noch einige km erfahren. Die Überlegung: Nach Hamburg oder nach Bleckede. Und da Blekede was weiter ist nehmen wir Blekede. Wie sich rausstellt eine gute Wahl.

 

Bis Boizenburg geht es entlang der B5 rauf und runter, danach entlang der Elbe bis zur Fähre in Bleckede. Rüber auf die andere Elbseite. Wir sind etwas mehr als 5 Stunden unterwegs, davon 3:58 Std in Fahrt.

Hin und wieder hören wir den "Kaiser" pfeifen.

Sperrwerk bei Boizenburg Pause am Deich bei Boizenburg
Sude-Sperrwerk Rast am Elbdeich

 

Als wir auf die Fähre warten, nähert sich auch der Raddampfer Bleckede und läuft für eine NDR-Sendung in den Hafen ein.

Kaiser in Blekede

Die Rücktour nach Geesthacht, unspektakulär. Es sind viele Radfahrer unterwegs. Kein Wunder bei dem Kaiserwetter.

 

10.Juni - Rund um Winsen.

Eigentlich nichts besonderes diese Tour. wir sind sie schon einige Male gefahren. Mal links rum, mal rechtsherum. Das schöne daran ist, dass fast alle Abschnitte wenig Verkehr aufweisen. Am Elbdeich zwischen Laßrönne und Hopte parken wie immer die Autos großzügig auf dem Fahrradweg. Mit den entgegenkommenden Radlern muss es immer passen, wenn der Radweg so nett von den Stehfahrzeugen blockiert wird.  Dani fährt super, wir kommen gut voran, aber irgenwann nach 40, 45 km merke ich, dass was nicht stimmt. Mein Körper will nicht mehr, Ich konzentriere mich aufs Fahren, überlasse Dani die Führungsarbeit und trete nur noch mechanisch die Pedale. Immer an ihr dran bleiben. Endlich zu Hause mag ich gar nichts mehr. Nicht mal die Super-Erdbeer-torte, die Dani gebacken hatte, mag mir mehr schmecken.

 

 

11.Juni - Tatenberg - oder was man mit dem Fahrrad an einem warmen Sonntag lieber nicht machen sollte.

Kurz nach dem Mittag machen wir uns auf. Der Wetterfrosch sagt, dass es erst gehen Abend regnen könnte. Wenn man dem mal glauben könnte. Geesthacht, raus aus der Stadt. Der Flohmarkt, der früher immer ein Verkehrschaos erzeugte, ist auch nicht mehr das. Nicht mal mehr die früher notwendigen Einbahnstraßen sind eingerichtet. Der Verkehr wird gar nicht beeinflußt. Zügig gleiten wir auf dem Marschenbahndamm dahin: Kibitzbraak, Teufelsort fliegen vorbei, Gelisdreick mit dem Spielplatz kurz vor Zollenspieker, rechts ab, Fünfhausen, Ochsenwerder, Tatenberg. Dann ist der Bahndamm vorbei. Wir  fahren den Moorfleter Deich richtung Osten. ein Fehler. An oder vielmehr auf der Dove Elbe ist irgendeine Veranstaltung. Alles dichtgeparkt, Füßgänger auf der Straße, Radfahrer und genervte Autofahrer, die auch dort noch überholen wo sie es eigentlich nicht sollten und dürften. Am See hinterm Horn das  gleiche Spiel noch einmal. Stehfahrzeuge im halteverbot, die Fahrbahn ist soweit verengt, dass Gegenverkehr nicht mehr möglich ist, Autos, Fußgänger Radfahrer, die sich jeder seinen Weg suchen müssen.In Neuengamme fängt es an zu regnen. Regensachen ? Fehlanzeige. Zum Glück nicht sehr doll. Einige Radfahrer stellen sich in Bushaltestellen unter. Egal sind nur noch wenige Kilometer bis nach Hause.

 

 

18. Juni - Fahrradsternfahrt Hamburg

Schon viele Jahre wollte ich es machen - hat aber nie geklappt. Vor einem Jahr ahbe ich mir den Termin in den Kalender geschrieben und mir diesen Sonntag freigehalten. Fahrradsternfahrt in Hamburg. Diesmal sind auch wir dabei, zusammen mit rund 30.000 anderen Radfahrern. Wir wollen gerne mit über die Köhlbrandbrücke fahren. Also müssen wir mit dem Rad nach Winsen oder Harburg. Winsen um 9:30, dann müßten wird schon kurz nach 8:00 Uhr los, Wir entscheiden uns für Harburg 11:30  Uhr und können 30 Minuten länger schlafen. Wir wollen alles mit dem Rad fahren.

 

 

9:07 Uhr : Abfahrt :Noch zeigt sich der Himmel bedeckt, und auf der Fahrt nach Harburg ändert sich das auch nicht grundlegend. wir brauchen gut 2 Stunden bis Harburg.

Fahrradsternfahrt: Ausbruch Geesthacht

11:00 Uhr : Ankunft Harburg Rathaus, langsam rißen die Wolken auf und die Sonne kommt raus,

Fahrradsternfahrt: Treffpunkt Harburg Fahrradsternfahrt: Treffpunkt Harburg
Fahrradsternfahrt: Treffpunkt Harburg Fahrradsternfahrt: Treffpunkt Harburg

 

11:45 Uhr : Aufbruch Harburg

12:30 Uhr : Warten vor der Brücke

Fahrradsternfahrt: Warten vor der Brücke Fahrradsternfahrt: Warten vor der Brücke
Warten vor der Brücke Warten vor der Brücke

 

13:00 Uhr : Aufbruch zur Brücke

Fahrradsternfahrt: Köhlbrandbrücke

13:20 Uhr : Wir sind oben. Danach rollen wir mit knapp 40 km/h die Brücke wieder hinab. wir könnten schneller werden, aber vor uns sind zu viele Radfahrer, deren Verhalten man nur schwer vorhersehen kann.

13:25 Uhr: Ausfahrt "Neuhöfer Damm". Die Tour wird erneut angehalten. Wir entscheiden uns, den Treck zu verlassen und fahren nach Wilhelmsburg: Pause auf dem Deich. Keine 10 Minuten später kommen die Fahrradfahrer. Eine endlose Kolonnen rollt an uns vorbei und wir schauen einfach nur zu. Alle Arten von Fahrrädern sind dabei. Irgendwann saust auch eine Gruppe von Velomobilen  vorbei.

Fahrradsternfahrt: Harburger Chaussee

Wir reihen uns wieder ein und fahren bis Veddel. Hier werden die Radfahrer erneut gesammelt, um dann auf die Autobahn richtung Stadtmitte zu fahren. Auch wir warten kurz, Entscheiden uns aber erneut, die Sternfahrt zu verlassen. Radelrn über die Elbbrücken (auf dem Radweg), durch Entenwerder, an "Kalte Hofe" vorbei durch die Vier- und Marschlande nach Hause.

16:00 Uhr : Ankunft zu Hause.

Insgedamt sind wir knapp 7 Stunden unterwegs, davon 5:15 Stunden in Bewegung. Insgesamt ein toller Tag mit etwas über 90 km nicht grad wenig, aber die vielen Pausen haben es leichter gemacht, dies zu fahren. Das Fahren in der Sternfahrt ist recht anstrengend, da es ein mittleres Chaos ist, wer wo wie schnell fährt.

 

 

 

 

 

 

Juli 2017

14. Juli : schnelle runde entlang der Ilmenau und Elbe

Obwohl das Wetter unbständig ist, mache ich mich auf. Am Horizont zeigen sich immer wieder dicke Wolken, die den nahenden Schauer ankündigen. Seit Tagen ist das Wetter unbständig und wir sind nur wenig unterwegs.

Diese Strecke fahre ich oft, wenn abends noch mal Zeit ist, es aber für eine große Runde nicht reicht. Dann tun es auch die 38 km. Man kann ja mal was schneller fahren. Sie wird so etwas wie eine "Standart-Runde"

 

 

 

Drohende Wolken im Westen Ilmenauradweg Richtung Westen

 

Schnell bin ich diesmal. Die dunklen Wolken treiben mich an. Auf der Rücktour von Lassrönne habe ich die Wolken im Rücken während vor mir noch blauer Himmel ist. Nachdem ich zu Hause bin, setzt nach 15 min der Regen ein.

 

 

Juli 2017

16. Juli - Testfahrt mit dem AT-1S von Wolf und Wolf.

Angeregt durch die Diskussionen im Velomobilforum über den AT-S und AT-S1 von Wolf und Wolf, hatte ich vor einige Wochen mit dem Hersteller Kontakt aufgenommen und nach der Möglichkeit einer Probefahrt mit dem Wolf gefragt. Leider hatten sie (noch) kein Exemplar in den Norden geschickt, so dass ich mir das Rad vorerst nicht ansehen konnte. Ich hatte mich schon damit abgefunden, das Rad nicht zu testen, denn eine Reise bis nach Basel zum Radtest ? das fand ich dann doch ein wenig aufwendig.

Vor gut 2 Wochen kam eine email aus von Wolf und Wolf: Hallo Thomas,

wir sind heute zum ersten mal alle wieder zusammen.
 
Florian fährt im Juli nach Norwegen in den Urlaub und hat unsere AT1S mit im Gepäck.
Er fährt im Zeitraum 15 bis 19. Juli irgendwann in der Höhe vorbei und wir könnten da was arrangieren, das Du eine Probefahrt machen könntest.
 
Was hältst du davon?
 
Beste Grüße Franz

Da habe ich schnell geantwortet und so kam es, dass gestern 4 Schweizer mit 2 Wöflen bei uns zu Hause erschienen. Nach einem kurzen Gespräch und der Einstellung des Rades auf meine Körpergröße konnte ich damit los.

 

Das Rad fährt sich super, die Sitzposition war "wie für mich gemacht" und ich fühlte mich sofort auf dem (oder besser in dem ) Rad zu Hause. Im Vergleich mit der SpeedMachine ist das Rad "federleicht", die SPM ist viel schwerer. Das Fahrverhalten war natürlich anders als bei meiner SPM. Ein Unterschied war auf extrem schlechter Fahrbahn (Kopfsteinpflaster) festzustellen. Die SPM vernichtet die ganze Rollenergie in der Federung. Das AT-1S fängt an, ein wenig zu hüpfen. Stöße gehen bei beiden Rädern bis zum Fahrer durch.

Auf der Straße oder festen Sandwegen fühlt sich das AT-1S sauwohl. Im Vergleich mit der SPM sind die Fahreigenschaften auf sandigem Untergrund  aufgrund der breiten Reifen natürlich deutlich besser. Die breiten Reifen bügeln Unebenheiten weg. Da ist kein großer Unterschied zwischen SPM und AT-1S allerding. Allerdings nimmt das AT-1S größer Unebenheiten souveräner als die zum Nachschwingen neigende SPM. Die Sitzposition ist perfekt. Die Lehnenstellung von 30° ermöglicht sogar einen Schulterblick. Die verbaute Schaltung mit e-Thirteen 9-46 schaltet super. Die 11 Gänge werden präzise und schnell mit einem Triggerschalter am Lenker angesteuert. Am Berg brauchte ich noch nicht mal den kleinsten Gang. Für mich wären die Gangunterschiede stellenweise zu groß.  Am Berg (okay, hier haben wir nur Hügel mit gut 70m Höhendifferenz) kann das Rad seine Vorzüge super präsentieren. So schnell wie mit dem AT-1S komme ich nicht mal mit dem Treckingrad den Krümmel hoch. Bergab war das Rad auch bei gut 50km/h perfekt zu fahren. Das AT-1S ist sicher nicht langsamer als die SPM. Aufgrund der bessren Bergaufeigenschaften insgesamt schneller.

Eine gute halbe Stunde und rund 13km waren das AT1-S und ich unterwegs.

Vielen Dank an Franz und Florian, die es möglich gemacht haben, dieses tolle Rad zu fahren. Wir wünschen Florian und seinen Mitfahreren eine tollen Urlaub in Skandinavien.

Die Höhenmessung im Bild ist fehlerhaft. Geesthacht liegt an der Elbe etwa 9-10 m über NN. Der höchste Punkt mit gut 60m dürfte stimmen.

 

19. Juli - Vergleichsfahrt mit der SPM

Es hat mir keine Ruhe gelassen. Ist der AT-1S schneller als die SPM ? zunächst dachte ich, das wäre so, ist es aber nicht.

  • Am Berg ist die SPM eine lahme Gurke und der AT-1S ist schneller,
  • Auf gerader Stecke nehmen sich die Räder nichts. Real ist die SPM schneller, denn hier war bei der Testfahrt auch das Licht und der Dynamo in Betrieb waren. Die AT-1S hatte kein Licht.
  • Bergab ist die SPM schneller.

 

Es bleibt also festzustellen, dass (in meinem Fall) die AT-1S mit der SPM gleichauf liegt, obwohl sie 

  • die breiteren Reifen mit weniger Druck hat
  • die aufrechtere Sitzposition hat
  • im Komfort auch ohne Federung der SPM nicht nachsteht.

 

20. Juli - Elbmarsch im Zickzack.

Zwischen zwei Regenschauern und Gewittern geht es im Zick-Zack durch die Elbmarsch.

 

 

26.Juli - ExtraWheel

SPM mit ExtraWheel

SPM mit ExtraWheel SPM mit ExtraWheel

Das ExtraWheel läuft einfach hinterher. Kaum zu merken. Ausführliche Probefahrt wird folgen.

 

 

28. Juli - Probefahrt mit ExtraWheel

Für die erste Probefahrt mit dem Extraheel habe ich in die beiden Ortlieb jeweils 4 große Holzscheite (Eiche) hineingelegt. Damit waren die Ortlieb noch lange nicht gefüllt, aber ordentlich Gewicht hatten sie schon. Sechs bis sieben kg waren es in Summe sicher. Und los gings.

  • Erste mögliche Problemstelle: Die 180° Kehre an der Brückenauffahrt. Völlig unproblematisch.
  • Enge Durchfahrten und Drängelgitter : Wo das Liegerad ruchgeht, kommt auch das ExtraWheel ohne Probleme hinterher.
  • Schlingern nicht vorhanden, Fahrverhalten neutral
  • Geschwindigkeit: Das ExtraWheel kostet 3-4 km/h -- vielleicht mit einem Big Apple o.ä. auch weniger.

Für den nächsten Radurlaub ist das Wheel gebucht. Dani wird entlastet und die SPM wird nicht mehr durchschlagen, da weniger gepäck an der SPM sein wird.

 

30 Juli - Wenn man gegen Windmühlen kämpft

Wenn die Wetterfrösche versuchen Wind vorherzusagen, dann ist das so eine Sache. Heute war gutes Wetter mit böigem Wind um 40 km/h aus SW angesagt. Was wir dann jedoch erlebten war weit mehr. Ich denke mal das das locker 5-6 Windstärken waren.

 

Gut 40 km gegen den Wind, davon einige mit Steigung. In Summe haben wir 340 Höhenmeter gesammelt. Nach diesen knapp 75 km war die Energie raus. Aber ein gutes Training für die anstehende Sommertour.

 

 

 

August 2017

8. August - Das Warten hat ein Ende

Nachdem wir festgestellt hatten, dass ein Tandem für uns wohl nicht so richtig in Frage kommt, wollte Dani gerne ein neues anderes Rad haben, das leichter und schneller ist und 2 große Räder hat. Aus Kostengründen, denn neue Räder sind ja nun mal nicht ganz so günstig zu haben, hätten wir gerne wieder ein gebrauchtes Rad genommen. eingie Wochen haben wir den Markt beobachtet. Alles Suchen hatte keinen richtigen Erfolg. Das passende Rad, und dann sollte es auch wieder eine Rohloff haben, war nicht zu finden. Daher sind wir dann zum Liegeradstudio nach Hamburg gefahren und konnten dort das Flux S900 probefahren. Ein Rad mit dem Dani gleich klar kam. Das sollte es sein. 6 Wochen Lieferzeit..... und dann auch noch Sonderwünsche wie eine geraden Tillerlenker - alles war möglich. Eigentlich sollte es schon am Montag in Hamburg sein. War es wohl auch, aber es stand irgendwo bei einer Spedition rum. Auch am Dienstag war es nicht da. Erst die Nachfrage bewegte die Spedition dazu, es endlich an Bernd vom Liegeradstudio auszuliefern. Mittwoch war es dann so weit. Abholung des neuen Rades.

Flux S900

Zu Hause angekommen, - Dani war mächtig aufgeregt - wurden sogleich die Anpassungen an die Fahrerin vorgenommen, Probefahrt durchgeführt, wieder angepaßt und gefahren. Lenker was höher, Lenker was näher, Tretlager etwas rein und wieder was raus, Bremshebel hoch, nee doch runter und und und.

Flux S900 - Sitzprobe

Nach dem Einstellen wurden die noch notwendigen Anbauten ausgeführt: Wimpel, Trinkflaschenhalter, Gepäckträgertasche.

Flux S900 - Testfahrt

 

10. August - Einstellungsfahrt

Heute war Termin: Erste Ausfahrt mit dem Fluxi. Auf den ersten 20 km vier mal anhalten und am Ausleger und Lenker Feinjustierung vornehmen. Danach stand den 50 km nichts mehr im Wege. Das Rad ist geil. Siehe dazu auch das Grinsen in Dani's Gesicht.

Einstellungstour mix Fluxi

Das Rad fährt wohl so toll, dass das Grinsen aus ihrem Gesicht auch am Abend noch nicht verschwunden war. Neben dem Flux S 900 sieht die SPM noch kleiner aus.

 

13. August

Kann es sein ? Kann es sein, dass das Flux bis zu 3 km/h oder auch 4 km/h schneller ist als das Toxy. Warum ? Keine Ahnung, aber Dani fährt mit dem Flux deutlich schneller als vorher und auch sie selber stellt genau das fest. Im Sprint auf gerader Strecke schon mal mehr als 35 km/h, heute hatten wir über 61,3 km einen Schnitt von 22.6 km/h. Mit dem Toxy war nur selten eine 20,x möglich. So macht Liegeradfahren noch mehr Spass.

 

 

30. August

Wir sind waren vom 20. August bis zum 29, August auf unsere Sommertour halb um Niedersachsen. Nun sind wir wieder zurück.

Aus den geplanten 809 km wurden dann doch 925 km.

 

 

September 2017

5. September - Tour de Blekede

Die erste Tour nach dem Urlaub. Es ist befreiend ohne Anhänger unterwegs zu sein. Irgendwie geht es schneller, leichter, zügiger ohne Gepäck. Morgens halb 10 radel ich los. Es ist noch recht frisch so um die 10-11 °C. Ich will mal wieder eine meiner Lieblingstouren fahren.Bleckede steht auf dem Plan. Eigentlich wollte ich eine noch größere Tour fahren, aber die Zeit ist heute einfach nicht dafür da.

 

Aber schon nach dem Anstieg in Grünhof wechsel ich die Windbreakerjacke gegen die Weste. Noch vor Lauenburg ist es so warm, dass ich auch die Weste nicht mehr brauche. Irgendwie schreckten der Hügel bei Boizenburg heute nicht so - oder waren es die vielen km zuvor und meine Kondition war einfach besser ?

Hafen Boizenburg

Schnell war ich wieder an der Elbe. Ein kurzer Stop an einem Aussichtsturm, ein paar Bilder. 

Blick über die Elbtalaue

 

Viel zu schnell war die Fähre in Neu Bleckede erreicht. Gerne wäre ich noch weiter gefahren.

Fähre Bleckede

Nach dem Übersetzen noch ein kleiner Schnack mit einem anderen Radfahrer und weiter elbabwärts. Die Strecke ist vertraut und die km vergehen wie im Flug. Nur wenige Radler kommen mir entgegen, meist bin ich allein. Die Gedanken schweifen ab, zurück zu den vielen km im Urlaub, Norddeich, den Heulern, Nordsee und das Watt , Stade und die Unterelbe und den vielen Eindrücken der Tour.

Nach knappen 90 km bin ich wieder zu Hause. War dies schon die letzte große Fahrt im Sommer ? Die nächsten Tage sollen nicht mehr so schön werden, mein Urlaub ist auch vorbei.

 

11. September : Wolf im Zulauf

In den nächsten Tagen wird mir wohl ein Wolf AT-1S zulaufen. Heute kam die Nachricht von Florian Wolf, dass mein Radbausatz am Wochenende verzollt und nächste Woche verschickt werden wird.

Wolf in Werkstatt

Nicht, dass nun jemand denkt, ich würde in Zukunft ein lila Rad fahren. Mein Rahmen ist der blaue im Hintergrund. Nach der Lieferung wird der Wolf dann mit einer 11fach Schaltung, Scheibenbremsen etc komplettiert.

 

17. September - Not my day.

Eigentlich wollten wir nur eine normale Runde am Nachmittag fahren. Aber das heute war einfach nicht unser Tag: Der Wetterfrosch sagte 18°C einig Wolken an. Das Regeradar zeigt eine kleine Fläche mit Regen südlich von Hamburg. Also los. Aber schon am Elbdeich beginnt es zu tröpfeln.

Dunkle Wolken am Elbdeich

Stover Strand:  Wir stellen uns unter, der Regen hört auf. Wir brechen auf. Doch schon am Bootshaus Drage erneute Zwangspause, der Regen ist wieder da. Kurze Zeit später können wir weiter. Der Regen ist über die Elbe nach Norden abgezogen, die Sonne kommt teilweise raus.

Dunkle Wolken am Elbdeich

Okay, denken wir dann können wir ja doch noch fahren. Entlang des Elbdeiches Richtung Westen. Hin und wieder sehen wir auch einige Blitze nördlich der Elbe und hören den Donner.

Irgendwie komisch denke ich, als wir das Ilmenausperrwerk passieren, das Fahrverhalten des Rads ist so schwammig. Anhalten, Reifen kontrollieren. Vorne okay, hinten platt. Also erneute Zwangspause. Wir haben 18km mit  3 Zwangspausen geschafft. Der Schlauch ist schnell getauscht. Reifen flicken wird zu Hause erledigt. Wir entscheiden uns abzubrechen und nach Hause zu fahren. Im Rückspiegel sehen wir, wie die Wolken aus Westen und Süden wieder dichter, grauer werden. Wir fahren im Sonnenschein zurück. Auch vor uns quellen die Wolken in  den Himmel. Innerhalb von 30 Minuten werden aus den dichten weißen Wolken eine zuerst dicke graue Wolken, dann eine schwarze Wand.

Dunkle Wolken über Geesthacht

Am Geesthachter Hafen erwischt es uns dann auch noch. Zuerst dicke Regentropfen, dann Hagel und wir sind nass bis auf die Haut. Keine Change sich unterzustellen oder dir Regenjacke anzuziehen. NOT MY DAY

 

26. September - Uns läuft ein Wolf zu

 

Schon am Sonntag kam die Mail von Florian, dass mein AT-1S am Dienstag (heute)  oder Mittwoch bei uns eintreffen sollte. Heute konnte ich dann auch Online sehen, dass das Rad wohl schon in Hamburg ist. FREU !!!

Das Rad muss noch aufgebaut werden. Aus dem Rahmen und den Einzelteilen muss noch das Rad komplettiert werden. Vielleicht klappt es ja, und ich kann am Wochenende schon damit auf Tour gehen.

 

29. September - Der erste Wolf am Elbdeich

Zwei Abende habe ich gebraucht, dann war aus dem Bausatz ein fahrbereites Liegerad gebaut. Heute dann immer wieder die Straße rauf und runter, bis alles eingestellt war.

Wolf & Wolf AT-1S

Am Nachmittag dann die Probefahrt. Saugut. Nun ist der Wolf auch am Elbdeich angekommen.

Wolf & Wolf AT-1S

Nicht schneller als die SPM aber um vieles bequemer, mehr Übersicht im Verkehr,

 

 

Oktober 2017

1. Oktober - Mit dem AT-1 auf Tour

Es ist Oktober geworden. Eigentlich wollten wir noch mal auf Kurztour gehen, aber das Wetter war dann doch so, das wir nicht gefahren sind. Bei leichtem Regen fahren, das ist kein Spass. Heute war dann das Wetter genau richtig für eine längere Tour. wir haben eine unsere Lieblingstouren gewählt : Über Boizenbirg nach Bleckede und dann auf der Niedersächsischen Elbseite wieder zurück. Diese Tour bin vor kurzem leicht abgewndelt mit der SPM gefahren. Heute nun mit dem Wolf und dem Flüxchen.

 

Gegen 10:00 Uhr rissen die Wolken auf und wir beeilten uns, los zu fahren. Es war noch recht kühl, nur so um die 12-14 °C. Aber schon der Hügel in Grünhof brachte uns zum Schwitzen. Zwischen Lauenburg und Boizenburg habe ich dann das Handy verloren, es aber schnell gemerkt und wir fanden es dann auch auf dem Radweg liegen. Der Wolf machte an den Steigungen nach Boizenburg eine gute Figur und ließ sich dank der 2x11 Schaltung erstaunlich schnell die Hügel hochfahren. Es gab ja auch immer den richtigen Gang. In Boizenburg war Flohmarkt am Hafen. Leider mußten wir da durch. Überall Stände, Menschen, die kreuz und quer über die gesperrten Straßen liefen, wir fuhren nur Schrittgeschwindigkeit, mußten uns zwischen zwei Ständen hindurchquetschen, um auf den Deich zu kommen. Kurze Pause am alten Wachturm am Deich, dann noch 10km bis zur Fähre. Wir kamen grad an, die Fähre war noch da,  wir konnten noch drauf.

Fähre Bleckede

Die Rücktour zunächst genau so, wie wir es lieben, alleine am Deich.

Am Deich

Kurze Pause und einen Kaffee am Melkhus in Hohnstorf. Neben dem Melkus 2 ganz kleine Kälber in kleinen Einzelboxen.

Pause am Melkhus

Und danach, es war wohl gegen 15:00 Uhr, da kamen Sie dann; Fahrradfahrer, Pedelecfahrer, Skater, Jogger, Spaziergänger mit und ohne Kinderwagen, Kinder mit Laufrädern und Fahrrad. Jeder wollte noch mal in die Sonne. Viele unteschiedliche Geschwindikeiten und viele kleine Kinder - wir paßten uns mit unserer Geschwindigkeit wann immer nötig entsprechend an. Gegen 15:30 waren wir wieder zu Hause. Wir wären gerne noch weitergefahren.

Wolf am Elbdeich

 Einige Daten zum AT-1S:

  • Laufräder 406 und 559 mit Schwalbe BigApple
  • Scheibenbremse vorne 160 hinten 140 mit Shimano XT
  • 2x11 mit 24/38 Kettenblatt und 11-32 Ritzelpaket
  • Schaltgriffe Shimano Flat Bar Shifter SL-RS700
  • Lichtanlage mit Akkupack und BUM Cyo Premium E und BUM View E Rücklicht

 


6. Oktober - Goldener Herbst für einen Tag

Nachdem das Sturmtief Xavier über Norddeutschland hinweggefgt ist und nicht unerheblichen Schäden erzeugt hat, klart es am Tag danach mittags auf, die Sonne kommt sogar raus. Xavier hat den gesamten Zugverkehr in Norddeutschland zum Stillstand gebracht, Bäume reihenweise entwurzelt und viele andere Schäden verursacht. So ganz ist dem Xavier zwar noch nicht die Puste ausgegangen aber für norddeutsche Verhältnisse kann man 6-8 Windstäken nicht mehr als Sturm bezeichnen. Meine Tour heute: Tatenberg und zurück, knappe 58 km. Zunächst gegen den Wind.

 

Der Wind macht das schnelle Fahren anstrengend, die Wege und Straßen sind stark verschmutzt, viele Äste und Zweige liegen auf dem Weg. Am Staßenrand alle naslang ein gekappter Baum, der mal die Fahrbahn blockiert hat, aber schon von der Feuerwehr beseitigt wurde.

Kurz vor Kirchwerder auf dem Marschendamm versperrt mir ein umgefallener Baum den Weg. Ich kann nur unterdurchklettern. Den hat die Feuerwehr noch nicht beseitigt.

Vom Sturm geknickter Baum am Marschenbahndamm

Schnell fahren, das geht nur auf den Strecken, wo keine Bäume stehen, dafür bläst mir dann aber der Wind entgegen.

Marschnebahndamm bei Ochsenwerder

Ab Tatenberg wird es dann entspannter, der Wind kommt von hinten und schiebt mich an. An der Dove-Elbe und am See "Hinterm Horn" sind reihenweise dicke Bäume am Deich entwurzelt worden. Schnell bin ich wieder an der Elbe und in Geesthacht.

Schleusenkanal Geesthacht

 

8. Oktober - Rundtour Moorfleet

Der Tag lockt noch mal zum Radfahren. Wer weiss, wie viele davon es dieses Jahr noch geben wird ? Vermutlich kann man die an einer Hand abzählen. Unser Tour geht diesmal über Bergedorf entlang der Bahntrasse nach Hamburg - Moorfleet, dann nach Tatenberg und entlang des Marschenbahndammes zurück.

Blauer Himmel - 14°C

Auf dem Rückweg wird es auf dem Marschenbahndamm stellenweise richtig voll. Viele Menschen sind mit Kind, Rad, Kinderwagen oder Skates unterwegs. Am Spielplatz am Gleisdreieck toben die Kinder, es ist brechnend voll. Also keine zusätzliche Pause. Es wird nun auch merklich kühl. So langsam werden auch die Füße kalt.

Fazit Wolf & Wolf AT-1

Nach nunmehr etwas mehr als 200km mit dem Wolf versuche ich mal ein erstes Fazit zu ziehen. Das Rad läuft super und ist  etwa so schnell wie die SPM. Es läßt sich super steuern und nur wenig vermag das Rad das der Spur bringen. Fahrten über robe Wurzelaufbrüche oder durch Schlaglöcher von mehr als 6 cm Tiefe werden vom Rad in bockige Bewegungen umgesetzt. Das schüttelt den Fahrer ungemein durch. Big Apple Reifen und Spannsitz versuchen zwar nach Kräften dem Gerüttel entgegenzuwirken, sind aber dann doch überfordert. Die Stöße, die dabei an mich weitergegeben werden, sind weniger hart als mit Federung, dafür ist die Amplitude höher. An solchen Stellen hat die Federung etwas weniger an den Fahrer weitergegeben, war aber genauso überfordert. Kleinere Unebenheiten werden vom Wolf klaglos weggesteckt, von den typischen Pflasterkanten auf gepflasterten Radwegen kommt nichts beim Fahrer an. Zweige und kleine Äste, die derzeit zu Hauf auf unseren Wegen liegen, kann man bedekenlos überfahren. Sandwege und wassergebundenen Decken bringen den Wolf im gegensatz zur SPM gar nicht aus der Ruhe. Auch auf unbefestigten Wegen fühlt sich der Wolf wohl, wo sich die SPM doch hin und wieder mal schwer tut.

Die Sitposition ist  für mich super, etwas aufrechter als bei der SPM und super komfortabel. Dadurch ist die Übersicht besser. Mit dem UDK Lenker komme ich sehr gut zurecht obwohl ich eigentlich den Tiller bevorzuge. Vermutlich werde ich den Lenker noch ca 4 cm kürzen, dann ist die Armhaltung gestreckter und die Hände gleiten nicht mehr vom Lenker nach unten.

Das Rad ist uneingeschränkt langstreckentauglich. Trotz der breiten Reifen ist das Rad schnell zu fahren und läuft wie ein schweizer Uhrwerk.

 

15. Oktober - Goldener Oktober

Der Oktober meint es noch ma gut mit uns - vermutlich aber das letzte Mal. Für 2 Tage sind Temperaturen bis knapp über 20 °C angesagt. Was liegt näher als möglichst viel mit dem Rad unterwegs zu sein. Heutiger Zielpunkt: Güster - ein kleiner Ort am Elbe-Lübeck-Kanal.

 

Es fährt sich gut an diesem 15. Oktober: kurze Hose, Rad-Shirt und Wind-Weste reichen. Es läuft richtig gut  bis - ja, bis wir Groß Pampau hinter uns gelassen haben.

Goldener Oktober

Kurz hinter Groß Pampau

Auf einmal ist die Straße, die eben noch so toll war (siehe oben) zu Ende, nur noch ein Sandweg. Stellenweise fühlt es sich so an, als sei unter dem Sand noch altes Kopfsteinpflaster. Der Wolf hat keine Problem mit dem Untergrund, aber für das Flüxchen ist das nichts. Auf Schloß Wotersen ist irgendeine Veranstaltung. Viele Fahrzeuge stehen am Fahrbahnrand. Wir haben uns schon gewundert, dass uns auf dieser Piste so viele Autos und Motorräder entgegenkommen.

Schloss Wotersen

Güster ist schnell erreicht und damit auch der Kanal. Kurze Pause.

Unser Rückweg entlang des Kanals ist zwar landschaftlich schön, und ruhig, aber der teilweise lose Untergrund ist wiederum nicht so geeignet für das Flüxchen. Gemütlich geht es heimwärts.

70 km in gemütlichem Tempo mit Sonnenschein satt.

 

16. Oktober - Ein Wolf in Lübeck

Aus technischen Gründen auf einer eigenen Seite.

 

21. - 27. Oktober -- Flüxchen und Wolf in Dänemark

 

Vermutlich ist die Saison nun ja rum. Zeit einmal Bilanz zu ziehen. Diese Jahr sind bisher die meisten Liegerad-km zusammengekommen. Okay, die Urlaubstour mit über 900 km hat schon einiges dazu beigetragen.   Die SPM hat dieses Jahr 3102 km abgespult, der Wolf noch mal 612. Das sind zusammen 3714 km.

Dani dürfte mit dem TT und dem Flüxchen rund 2500km gefahren sein.

Defekte hatten wir keine. Das TT hatte 2x Platten, die SPM einen und das Flüxchen hat die steinigen Straßen in DK mit einem Platten gemeistert.

25. Nov.

Es geht noch was, auch wenn es meist recht feucht und dreckig wird.

Wolf in Spätherbst

 

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