Liegerad 2020

Februar - März - April - Mai - Juni - Sommertour - August - September - Oktober

Februar 2020

21. Februar - Wartungsarbeiten am Wolf

Nach nunmehr 15.000 und ein paar mehr km sind die Wartungsarbeiten am Wolf nicht mehr weiter aufschiebbar. Und wie sich zeigen soll, auch dringnd notwendig. Die Kettenverschleißlehre zeigt eine gelängte Kette, die Schaltung arbeitet nicht mehr 100% präzise und dreckig ist das Rad auch. Na ja, etliche Fahrten bei Schmuddelwetter und der Dreck sammelt sich. Hier ist also mal eine dringende Renigung angesagt.

Folgende Teile werden nach 15.000 km getauscht:

  • Kette,
  • Kettenblätter
  • Ritzelpaket
  • Schaltungsröllchen
  • Bremsbeläge

Es ist draußen Schietwetter und da kann ich mich in aller Ruhe den Wartungsarbeiten widmen, Der Wolf wird im Gartenhaus an die Decke gezogen, Vorder- und Hinterrad ausgebaut, Bremsbeläge ausgebaut.

Bremsbeläge runter nach 15.000 km

Die Bremsbeläge haben kaum noch Masse, nur noch ein wenig Bremsen und der Träger würde sich in die Scheibe fressen. Kein großer Akt die Beläge zu tauschen: Einstellschraube am Bremsgriff rausdrehen, damit die Bremssättel ganz nach außen fahren können, Split raus, Schraube raus, Beläge entnehmen und neue Bremsbelage einsetzen. Um das Rad mit der Bremsscheibe wieder einzusetzen muss ich die Bremskolben mit einem Schraubendreher dazu "überreden", ganz nach außen zu fahren.  Und hinten die gleiche Prozedur.

Die Kette ist schnell geöffnet und entfernt, die Kettenschutzrohre werden auch von innen gereinigt. Um die Kettenblätter  zu wechseln muss der Tretlagerarm aus dem Tretlager entnommen werden, die Kettenblätter sind von innen angeschraubt und das kleine Kettenblatt verdeckt die Schrauben des größeren. Während das kleine Kettenblatt noch sehr gut aussieht, ist der Verschleiß am großen deutlich zu sehen.

Verschließ kleines Kettenblatt

Verschließ großes Kettenblatt

Neues Kettenblatt unten, altes oben mit deutlich kleineren Zähnen.

 

März 2020

7. März 2020 - schlauchlos platt

Im Herbst - genauer am 16. November - hatte ich den Wolf auf neue Reifen gestellt und dabei auf tubless umgestellt. Im Januar hatte ich dann auf einer meiner abendlichen Runde einen totalen Luftverlust am Vorderrad. Damals dachte ich noch, dass ich was mit dem Felgenband fehlerhaft zusammengebaut habe. Mittlerweile denke ich anders darüber: Heute war er wieder so: Plötzlich unterwegs ein etwa 5-8 Sekunden langes Zischen am Vorderrad und dann war's platt. Diesmal hatte ich zum Glück einen Ersatzschlauch mit. Den schnell eingezogen und die Fahrt ging weiter.

Am Montag habe ich mich dann mit der Ursachenforschung beschäftigt: Fehler konnte ich zunächst keine finden. Das Felgenband war gut verklebt und glatt. Bei genauerem Hinsehen konnte ich einen Riss im Flegenband ausfindig machen.

 

Mir drückt sich der Verdacht auf, als sei die Felge nicht wirklich für den schlauchlosen Betrieb geeignet. Daher habe ich (zunächst) auf Schlauchbetrieb zurückgerüstet.

11. März

Mit der Frage, ob die Felge denn für Tubless geeignet ist, habe ich mich dann an die "Wölfe" gewandt. Ja, die Felge ist okay. Als Hinweis bekam ich noch:

Der Riss hat mit der Montage des Felgenbands zu tun. Beim Reinkleben solltest du das Felgenband so festziehen (ev. mehrmaliges Nachgreifen), dass es bis ins "Tal" des Felgenbetts gezogen wird. Dadurch werden die Flanken des Bandes gedehnt und nicht nachträglich die Mitte, wo es dir gerissen ist. Ausserdem ist das Felgenband für einen maximalen Druck von 4 Bar ausgelegt. Natürlich kannst du mit dem Felgenband auch zweimal rum, das machen wir aber i.d.R. nicht.

Also muss ich das noch mal versuchen. Dazu werde ich, da mein vorhandenes Felgenband sowieso nicht mehr lange ausreichen wird, noch schmales Felgenband für das "Tal" und das 29mm breite übereinander verarbeiten. Zuvor werde ich aber die Bohrlöcher noch mal entgraten, damit da keine scharfe Kante oder anderes mehr ist, was das Felgenband schwächen könnte.

 

15. März

Der Frühling kommt ein wenig in Fahrt, die Temperature klettern ein wenig über die 10°C Marke, Sonnenschien (und Corona im Vormarsch). Also raus aufs Rad. Auch wenn ich immer noch konventionell - soll heißen mit Schlauch - unterwegs bin. 30 - 40 km sind drin.

 

 

April 2020

4. April - Radfahren im Zeichen der Corona Pandemie

Einige Tage gelten nun schon die Regeln, die die Ausbreitung der Pandemie erschweren sollen: Kontaktverbote, geschlossene Geschäfte, Kinos, Theater, Arbeiten im HomeOffice und vieles mehr. Bisher hat das beim Fahrradfahren nicht weiter gestört. Schleswig-Holstein war für touristische Fahrten für nicht Schleswigholsteiner gesperrt. Auf der Lebbrücke aus Richtung Süden kommend gab es einen entsprechenden Hinweis. Als Fahrradfahrer konnte man noch fast überall hin.

Heute war alle anders: Der erste sonnige Tag mit Temperaturen über 15 °C und die Polizei mit mehreren Fahrzeugen und Beamten auf und vor der Elbbrücke. Als wir über die Elbe nach Niedersachsen wollen, kommt uns eine Beamtin entgegen, hält uns an und fordert uns auf, wenn wir Bürger aus S-H sind, dann müßten wir umkehren und in S-H bleiben, Auf der Elbbrücke wurden auch alle PKW und LKW kontolliert.

Corona Kontrolle auf der Elbbrücke

 

Wir haben uns dann im südlichen Zipfel mit den Wölfen herumgetriben.

 

 

Der April ist so gut wie rum. gut 4 Wochen ohne Regen, meistens nur blauer Himmel und fast schon nette Temperaturen, die den Frühling in seiner schönsten Form erahnen lassen. Da die Möglichkeiten, was anderes zu machen als Spazieren zu gehen oder Fahrrad zu fahren, durch Corona nahezu null sind, sammeln sich die km auf dem Tacho. Nach der Arbeit noch schnell 40-60 km. So sind schnell mal in einer Woche 200 km beisammen.

Raps im Frühling

 

Mai 2020 - Immer noch Corona

Es ist Mai geworden. Um genauer zu sein schon Mitte Mai. Die Rapsfelder verblassen, das Gelb verwindet allmählich wieder. Aber Corona ist immer noch, auch wenn sich die Randbedingungen leicht ändern und vieles wieder normal zu sein scheint. Die Hecktik un die Fülle sind wieder da, kaum dass die harten Schutzmaßnahmen etwas gelockert sind. Geschäfte dürfen wieder öffnen, Gaststätten folgen zum 15. Mai.

9. Mai  - mal was anderes ?

Nachdem wir immer wieder die gleichen Strecken gefahren sind - ja, bei Steckenlängen von 45 - 65 km kommt man unweigerlich immer wieder auf die gleichen Strecken und es bildet sich so etwas wie die "Hausrunde" heraus. Wir haben zwei davon, die wir immer wieder in leichten Variationen fahren. Marschenbahndamm:  mal bis Fünfhausen, mal bis Ochsenwerder, mal bis Tatenberg oder die Ilmenaurunde : Direkt an der Ilemnau oder durch die Winserner Elbmarsch.Irgendwann wird das aber eintönig, man kennt unterwegs jeden Stein, jeden Mülleimer und die Plätze zum Rasten - wenn man denn überhaupt rastet, sind immer die gleichen.

 

Also muss was neues her, und die Luhe entlang sind wir noch nicht gefahren. In Winsen fahren wir ernlange geschotteter Wege entlang der Luhe nach Süden. Hier und da kreuzen wir unsere "Ilmenau-Runde" doch dann folgen wir der Luhe. Die Wege führen am Ufer oder in Sichtweite der Luhe entlang und sind zunächste gut ausgebaute Schotterwege. Wir sind zwar nicht so schnell wie auf Asphalt, aber die Wölfe sind auch auf Schotter gut zu fahren. Je weiter wir uns von Winsen entfernen, desto länger sind es unbefestigtet landwirtschaftliche Wege oder reine Waldwege.

Wolf auf Waldweg - Luhe-Radweg

In Köhlerhütte verlassen wir dann den Luheradweg, wir haben genung von unbestigten Wegen. Die Straße ist noch ganz neu und für den Fahrzeugverkehr gesperrt. So ein schöner glatter Asphalt, Pause in Kirchgellersen und dann zurück. Knapp 74 km sind es am Ende.

 

 

21. Mai - Himmelfahrt

Früh am Morgen brechen wir auf - eigentlich ungewöhnlich, denn meistens kommen wir erst nach dem Mittagessen los. Zu viel ist normalerweise zu tun. Heute starten wir um 9:30 Uhr, draußen ist es noch frisch, der Himmel ist mit einer dichten Wolkendecke bedeckt. Aber spätestens nachdem wir in Grünhof auf den Geestrücken gefahren sind, ist uns warm, durch den Wald entlang der B5 nach Lauenburg. Vaddertagsgruppen sind keine utnerwegs - dürfen sie auch nicht, wegen Corona und auch der Verkehr auf der B5 hält sich noch zurück. Der Anstieg bei Boizenburg - kein großes Ding mehr, denn wir haben dieses Jahr schon mehr als 2000 km in den Beinen. Rauf da und die Abfahrt runter nach Boizenburg mit Tempo 50 genießen, den kleinen Schlenker durch den Hafen und schon sind wir auf dem Deich : Elbe rechts, Sude links, und jedem Menge Grüppchen von Radfahrern, meist älteren Semesters. Die jungen sind wohl nicht so früh aufgestanden. Noch etwa 10 km bis zur Fähre, wie üblich kommt der Wind hier von vorne, selten, dass wir hier mal Rückenwind erelben - warum eigentlich ?

Die Fähre kommt und spuckt gefühlte 100 Radfahrer an Land. Auf der Tour Richtung Bleckede sind wir die einzigen Radler, aber am anderen Ufer wartet schon die nächste Traube Radfahrer.

Fähre Bleckede

In Bleckede machen wir Pause. Im Bereich des Anlegers wurden neue Sitzterrassen angelegt und da lassen wir uns nieder und essen, während die Fähre hinüber und zurückpendelt, unsere mitgebrachtet Verpflegung. In Bleckede das übliche Bild: Touristen überall, die Lokale füllen sich zur Mittagszeit. Eigentlich wie immer, als sei Corona schon vorbei.

Fähre Bleckede

In rascher Fahrt - der leichte Wind kommt nun von hinten - geht es zurück. Immer am Deich entlang. deutlich voller wird es am Deich.  Und auch die ersten Fahrradtouristen sind dabei. Wie immer. In Hinstorf kommt die Sonne raus und das triste Grau des Vormittags weicht schnell einem strahlenden Blau und ie Temperaturen gehen noch einmal deutlich nach oben.

 

Pfingsten 2020

30. Mai - Tour zum "Langen Otto"

Langer Otto

Ein Aussichtsturm im Wald in der Nähe von Trittau, genauer gesagt in der Hahnheide. Mitten im Wald auf einem Hügel, da steht er der "Lange Otto".  Von oben hat man einen tollen BLick über das weite Schleswig Holstein.

 

Eigentlich keine große Tour, nur so rund 90 km sollen es werden. Wir sind ja schon 85 km am Stück gefahren. Aber irgendwas ist heute anders, sind es die vielen kleinen Hügel rauf und runter, die permanentes Schalten und Ändern des Fahrverhaltens bedeuten ? Jedenfalls sind wir froh, als wir wieder zu Hause sind.

31. Mai - kleine Tour mit automatischer Pannenversorgung.

Wir wollten nur mal so durch die Vier- und Marschlande. Zügig geht es auf dem Elbdeich Richtung Zollenspieker. Die Corona-Regeln sind nur ein wenig gelockert, aber scheinbar sind bei diesem Wetter alle draußen, an der Elbe oder am See. Unterwegs ruft Dani von hinten: "Bei dir tropft was". Komisch denke ich, außer einer Trinkflasche mit Wasser habe ich eigentlich nichts mit, was auslaufen könnte. Dann von Hinten: "Ist das Wasser ? Igitt, das schmeckt gar nicht. Irgendwas spritz bei dir". Ich also in die nächste Bucht an der Straße und siehe da, am Hinterrad ist etwas Dichtmilch ausgetreten. Das muss es wohl gewesen sein, was meine Frau abbekommen hat und was nicht schmeckt. Soll es ja auch nicht. Soll nur abdichten. Also habe ich mir wohl irgendwas  in den hinteren Reifen eingefahren, aber die Dirchtmilch hat es dann schnell und zuverlässig verschlossen. Klasse, kein Schlauchwechsel, kein Pumpen, denn auch der Druckverlust war nur minimal.

Da muss ich dann wohl doch vorne wieder auf tubless umrüsten.

 

 

 

Juni 2020

08. Juni 2020 - der erste Hunderter

Eine Woche Urlaub, meist machen wir die ja  über Himmelfahrt, dann braucht man 1-2 weniger Urlaub für eine Woche frei. Ging diesmal nicht und auch die Woche mit dem Pfingsmontag ging nicht. Also dann einfach eine Woche im Juni.

Es ist immer noch Corona-Zeit, aber irgendwie ist auch schon fast alles wieder normal. In der Politik diskutiert man nur noch, wann die Grenzen wieder für Touristen geöffnet werden.Dass sie geöffnet werden, ist keine Frage mehr. Hin und wieder gibt es Meldungen, das vermehrt Coronainfektionen stattgefunden haben. Alles wie immer ? scheinbar,

Und wir haben Urlaub. was liegt da näher, als die Tage für ausgiebige Radtouren zu nutzen ? Die guten Wege und Strecken in einem Umkreis von bis zu 50 km kennen wir alle. Ziele wie Bleckede, Mölln, Harburg, Lüneburg, Garstedt oder Hanstedt, alles alte Bekannte. Daher unser Entschluss, auch wenn es mir eigentlich zu wieder ist, die Räder mit dem Auto an den Startpunkt zu bringen. Die Räder sind schnell auf dem Anhänger verladen, und nach rund 45 Minuten sind wir am Startpunk in Neuhaus.

Radtransport

Laut Brouther eine Tour von 104 km, Flachland durch die Elbtalauen, einziger Gegener : der Wind, aber auch der ist heute zahm.

Von Neuhaus aus geht es über einsame Straßen Richtung Lübtheen, hier ist echt nicht viel los, hin und wieder mal ein Auto oder auch mal ein LKW, totale Entspannung. Die Gegend um Lübtheen ist waldreich. Ach ja, ide Ortsnamen sagen mir was: Jabel, Trebs: letztes Jahr im Sommer hat es hier mächtig in den Wäldern und auf dem Truppenübungsgebiet gebrannt. Tagelang. Davon ist aber an unserer Strecken nichts zu sehen. Lediglich einige Warnschilder, die auf den Truppenübungsplatz oder das munitionsvereuchte Gebiet hinweisen, lassen erahnen, dass wir dicht dran vorbei fahren.

 

Die Ortschaften sind klein und auf einem dieser Dörfer auf unserem Weg - in Vielank - fahren wir an der Brauerei vorbei. Wir fragen uns, wo denn all die Gäste herkommen. Aber scheinbar läuft das Geschäft in normalen Zeiten gut. Auch oder grade weil sie auf dem Dorf sind.

Dömitz ist auch tagüber so verschlafen, wie wir es bei einigen Besuchen kennengelernt haben.

Dömitz

Nix los.

 

Nach einnem kleinen Abstecher nach Rüterberg, den Ort, der zu DDR-Zeiten koplett eingezäunt war. Wir erreichen Rüterberg über einen ehmaligen Kolonnenweg. Ein schöner kleiner Ort, mit weitem Blick über die Elbe.

Danach geht es am Deich entlang. Obwhol die Windvorhersage Wind aus Südost bis Ostt voraussagte, haben wir den Wind meist von vorne. Also kommt er nicht aus Südost. Vorbei geht es an den Fähren in Hitzaker und Garchau und schnell sehen wir auf der anderen Elbseite den Getreideturm mit seinen Antennen in Bleckede. Bleckede

Die letzten km - nun endlich mal mit Rückenwind zurück nach Neuhaus nur noch ein Klacks.

Zeit : 5:10 Std

Zeit in Bewegung : 4:28 Std

Gesamtstrecke : 102 km

Durchschnitt 21,9 km/h

 

10. Juni 2020 - Auf und Ab am Schaalsee und Ratzeburger See

Nachdem wir gestern nur eine kleine Standard-Runde an der Ilmenau gefahren sind, haben wir heute den zweiten Hunderter  gestartet. Gestartet wurde in Zarrentien. Einige Male waren wir schon in dem kleinen Ort am Schaalsee. Rund 100 km gegen den Uhrzeigersinn um den Schaalsee und den Ratzeburger See.

Viele kleine Hügel und Täler machen häufges Schalten notwendig, aber wir kommen gut voran. Nach rund einer Stunde und mit nur 18 km auf dem Tacho verlassen wir den Schaalsee, von dem wir außer in Zarrentin nichts gesehen haben. Irgendwann auf der Strecke zum Ratzeburger See steht in einem Getreidefeld ein grauer großer Vogel. Die Beine sind nicht zu sehen, nur der graue Körper und der lange Hals ragen aus dem Feld heraus. Er ist nur rund 10 bis 15m von uns entfernt. Schreitend bewegt er sich in das Feld hinein.  Es muss ein Vogelstrauß oder Emu sein. Angst vor uns hat er keine. Für ein Foto reicht es leider nicht. Die Recherche im Internet zeigte, dass es sich bei dem Vogel um einen Nandu handelt.

Vom höchsten Punkt der Tour mit rund 75 m NN konnte wir in der Ferne die Kirchtürme von Lübeck sehen. Danach ging es runter in's Wakenitztal an der Nordspitze des Ratzeburger Sees.

in der Ferne Lübeck

Vorbei am Flughafen Blankensee fuhren wir nach Krumesse und dann entlang des Elbe-Lübeck-Kanals nach Süden. Das spart einige Auf und Abs an der Staaße, man muss aber mit dem Kiesweg  klarkommen. Die Wölfe haben damit kein Problem. Mit leichtem Rückenwind fahren wir bis zu 24km/h schnell auf diesem nicht so tollen Weg.

Elbe-Lübeck-Kanal

Strecke : 97km

Gesamtzeit : 5:30 Std,

Fahrt in Zeit : 4:40 h

Durchschnitt : 21 km/h

 

12, Juni - Kleine Rundtour in der Umgebung

Man kann nun auch ab Bickhusen am Mühlbach entlang, dann die B5 kreuzen und dann am Elbdeich entlang zur Elbbrücke bei Lauenburg gelangen. Der Weg ist super und man spart sich die nervig volle B209 in Lauenburg mit dem vielen Verkehr oder dem schlechten Rad- Fußweg.

 

 

Juli 2020

Sommertour - hier klicken

 

August 2020

12. August - 20.000 km mit dem Wolf AT1

Wieder mal Zeit für eine kleines Resumee: Vor einigen Tagen hat mein Wolf die 20.000 km-Marke geknackt. In nicht mal 3 Jahren. Das haben manche PKW nach 3 Jahren nicht auf dem Tacho.

Nach wie vor bin ich von dem Rad begeistert und überzeugt. Klar, wer wünscht sich das nicht, dass das Rad noch leichter ist, noch besser rollt, noch weniger Pannen hat und und und. Aber wenn ich schneller sein will, dann kann ich ein Rennrad oder eine Renn-Liege nehmen und mit 40 km/h und mehr über den Deich zischen. Mir reicht die Reisegeschwindigkeit von knapp unter 30km/h vollkommen aus, komme ich damit doch schnell genug voran, das auch noch mit dem leichten Gepäck für die Tagestour von mal eben 80 oder 100km oder auch mehr. Auf den langen Sommertouren habe ich keinen Platz oder Befestigungsmöglichkeiten für mein Gepäck vermißt. 2 Backroller und eine Toptasche und wenn notwendig  noch eine Tasche oder Zelt unter dem Sitz. Mehr brauche ich nicht.

Natürlich gab es auf den 20.000 km einige Sachen die erneuert werden mußten: Reifen, Bremsbeläge, Kette, Ritzel und so weiter, aber alles im Rahmen. Und am vergangenen Wochenende war ich dann auch wieder mal schlauchlos platt. Entweder war das Loch so groß, dass die Dichtmilch es nicht mehr verschließen konnte, oder die Dichtmilch hat aufgrund der Temperaturen und ihres Alters im Reifen versagt. Wie auch immer, ich was schlauchlos platt. Die Dichtmilch sprühte in einem feinen Strahl durch ein eigentlich kleines Loch im Reifen und das so lange, bis nichts mehr im Reifen war. Auf dem Weg bildeten sich kleine Pfützen von Dichtmilch aus und ich war froh, dass ich einen - zwar schon geflickten - Schlauch dabei hatte. Rad ausbauen, Ventil raus, Schlauch einziehen, aufpumpen und das Rad wieder montieren und weiter konnte es gehen. Das baucht man nicht, ist mir aber bisher auch noch nicht passiert.

Allerding schrecken mich derzeit die deutlich mehr als 30°C dann doch und ich lasse es bei den Temperaturen etwas ruhiger und kürzer angehen. Und so kommt es, das der Wolf auch mal 2 Tage ohne Ausfahrt verbringen muss. Aber viel lieber bin ich mit dem Rad unterwegs. Unterwegs auf langen Touren, auf Tagestouren, nur mal so am Nachmittag oder auch nur mal so.

 

18. August - schlauchlos glücklich oder von der Qual der Wahl?

Nachdem es mich vor gut einer Woche dann doch erwischt ahtte - trotz schlauchloser Reifen mußte ich einen Schlauch einziehen, habe ich heute den Almotion genauer untersucht. Im Schnitt durch den letzte Woche die Dichtmilch entwichen ist und das Loch nicht verschließen konnte, befand sich noch ein kleiner Steinsplitter. Ob der oder die recht hohen Temperaturen oder beides die Ursache für das Versagen der Dichtmilch war, keine Ahnung.

Jedenfalls wollte ich den Almotion nicht weiterfahren. Nicht nur, weil er ja nun eine undichten Schnitt hat, sondern vielmehr, weil er nicht rund läuft, Scheinbar bei Schwalbe nicht ungewöhnlich. 6500km hat der Almotion mich nun begleitet. Eigentlich ein toller Reifen, aber die Unwucht, die ich nur bei schnellen Abfahrten  mit Gepäck gemerkt habe, ließen mein Vertrauen in den Reifen sinken. Auf dem anderen Wolf  tut der Almotion schlauchlos seinen Dienst und auch Dani hatte mit dem Reifen ein kleines Loch, das durch die Dichtmilch verschlossen wurde.

Alternativen zum Almotion habe ich dann gesucht. Im Angebot der Wölfe sind einige Reifen. Der nur mit Schlauch zu fahrende Big Apple ist keine wirkliche Alternative, kommt er doch sehr rumpelig daher. Ein Blick ins Liegeradforum und in die Liste der leichtlaufenden Reifen brachte mich dazu den Speed King auszuprobieren. Doch ich hatte mit dem Reifen so meine Probleme:

Zunächst einmal ist der Reifen in den Flanken sehr weich und er wollte sich trotz Kompressor zunächst nicht schlauchlos auf der Felge in die Nut begeben. Erst nachdem ich den Reifen mit Schlauch montiert hatte, dann den Schlauch auf einer Seite entnommen hatte, und dabei darauf achtet, dass die andere Seite des Reifens an seinem Platz blieb, ließ sich der Speed King überzeugen, auch ohne Schlauch in die Nut zu springen.

Continental Speek King

Danach das übliche Prozedere: Ventil rausschrauben, 60ml Dichtmilch - diesmal habe ich diesmal Stan's Race Sealant benutzt. Das soll lt. Herstellerangaben Löcher bis zu einer Größe von 8mm verschließen. Ventil wieder rein, Reifen aufblasen und dann durch Schwenken die Dichtmilch im Reifen verteilen, damit noch vorhandene Löchlein verschlossen werden. Doch hier kam alles anders: Der Reifen wollte einfach die Luft nicht halten. nach rund 3-4 Stunden war er platt. Über 2 Tage habe ich immer wieder Luft auf den Reifen gegeben, das Rad gedreht, auf der Seite liegend gedreht. Aber nach 3-4 Stunden war der Reifen wieder platt. Also mußte das gute alte Wasserbad es an den Tag bringen, wo der Reifen denn die Luft verliert. Das Ergebnis war erschreckend. Überall an beiden Reifenflanken bildeten sich Bläschen. Dabei hatte ich doch die Dichtmilch überall hinlaufen lassen.

Egal, also habe ich die Milch erneut immer und immer wieder durch Schewnken im Reifen verteilt und siehe da, er wurde dicht. Wrum nun und nicht schon vorher ? Lag es an den hohen Temperaturen ? Das Wasser in der Wanne war kalt. Die Dichtmilch hatte sicher über 35°C, stand sie doch einige Tage in der von der Sonne aufgeheiztem Gartenhaus. Oder war ich zuvor nur zu ungeduldig ? Keine Ahnung, zumindest war und ist der Speed King nun dicht. Eine kleine Probefahrt von 35 km belegte es. Das Fahrgeräusch des Reifens ist zunächst ungewöhnlich, beim Bremsen neigt er früher als der Almotion zum Blockieren, Abrollkomfort und Straßenlage sind geringfügig besser als beim Almotion.

30. August

Ein Sonntag mit etwas mehr Zeit als nur die sonst üblichen "Nachmittagsrunden". Eine kleine Tour mit 92 km durch die Nordheide. Bei strahlendem Sonnenschein und warmen 20 °C fahren wir kurz vor 10:00 Uhr los.

Sonntagstour

Seitdem die ersten Häuser im Bereich der Steinstraße "Geesthachter Hafencity" fertig gestellt sind, fahren wir seit einiger Zeit immer parallel dazu durchs Gewerbegebit und kommen erst bei McD an die Elbe. Besser so, auch wenn's ein klein wenig weiter ist, wir haben weniger Stress mit genervten Autofahrern oder den Fußgängern auf dem Gehweg. Da fragt man sich mal wieder, wie man so etwas planen kann.

Schnell sind wir über die Brücke in Niedersachsen und fahren immer Richtung Süden. Erst nach rund 38 km knicken wir nach Westen ab. Ab hier haben wir keinen Radweg mehr und müssen auf der Straße fahren. Betonplattenstraße mit mal mehr mal weniger Verkehr. Aber wir kommen gut voran.

Sonntagstour

Von nun an geht es immer leicht bergan. in Raven, einer kleinen Ortschaft auf einem Hügel werden wir richtig gefordert. Mit mehr al 6% geht es von noch mal 30 m hinauf, wir überschreiten kurzfristig die 100 m über NN. Wir wenden uns wieder nordwärts und von nun an geht es fast nur noch abwärts. Auf guten Radwegen gelangen wir nach Winsen/Luhe und von dort entlang der Elbe zurück nach Geesthacht.

Sonntagstour Sonntagstour

Mittlerweile ist gut 14:00 Uhr und auf dem Elbdeich zwischen Lassrännen und der Elbbrücke ist jede Menge los.

Sonntagstour Sonntagstour

92 km, die richtig Spass gemacht haben

 

September 2020

1. September - Man muss sich ein Ziele setzen oder warum fahren wir eigentlich in die Heide ?

Eigentlich - ja eigentlich wollten wir diese Woche noch mal schön unterwegs sein. Irgendwo mit dem Rad fahren. Aber dank Corona verzichten wir lieber darauf und fahren im östlichen Hamburger Umland.

 

Wir können auch hier schön fahren haben wir uns gesagt, nur wo wollen wir hin, viele Strecken sind uns schon so vertraut. Nachdem der Luhe Radweg im Mai (siehe 9.Mai) ja eher eine Enttäuschung war, habe wir uns für heute den Seeve-Radweg vorgenommen, Mit einer Anfahrt von Rund 25 km zur Mündung und einer fast ebenso langen Rückfahrt kommen wir auf rund 112 km.

Es sei gleich gesagt: So toll, wie die "Werbung" verspricht, ist der Weg nicht. Positiv ist nur, dass dir Streckenführung meist über verkehrsarme Straßen oder landwirtschaftliche Wege geführt wird, häufig sind die Wege aber in einem schlechten Zustand oder es sind Sand- oder Schotterwege. Teilweise dürfen sich die Radfahrer den (Sand-) Weg mit Reitern teilen. Wie dann die Oberfläche beschaffen ist, kann man sich gut im Bereich Marxen "Am Sülsberg" ansehen. Von der Seeve kann man auch nur hin und wieder mal einen Blick erhaschen.

Unsere Anfahrt zur Seeve-Mündung in die Elbe bei Rosenweide ist uns gut bekannt. Ebabwärts bei strahlendem Sonnenschein gleiten wir mit einem Tempo zwischen 25 und 30 km/h dahin.

Ellbe

In Rosenweide hinter der Seeve-Mündung biegen wir auf den Seeve-Radweg ein. Ein kurzes Stück ist noch Asphalt, dann empfängt uns ein 1-2km langer Abschnitt mit Schotter.

Seeve-Radweg geschottert

Na ja, das machen unsere Wölfe ja ohne Probleme mit. Danach geht es auf asphaltierten Wirtschaftswegen an der Seeve entlang nach Maschen, ein kurzes Stück parallel zum Rangierbahnhof, durchs Gewerbegebiet und auf dem Radweg der ehemaligen B4 (jetzt K 86). Wir überqueren die K86 und die A39 und sind raus aus dem Gewusel. Auf rühigen Wirtschaftswegen  und vorbei an der Ortschaft Horst fahren wir parallel zur Bahnlinie Richtugn Marxen. Wir kommen an einem Reiterhof vorbei und der Weg geht in einen unbefestigten landwirtschaftlichen Weg über, stellenweise noch fahrbar, stellenweise von den Pferden zertrampelt.

Die Bilder sind so startk verwackelt, dass ich sie hier lieber nicht zeige. Na ja, kann man als Radweg betiteln, muss man aber nicht.

In Jesetburg kommen wir auch endlich der Seeve wieder etwas näher, hin und wieder kann man sie sehen.  In Schierhorn verlassen wir den Seeveradweg und das Seevetal. Ab nun ist die Heide angesagt.

Heide Heide

Schon bald kommen die ersten Heideflächen in Sicht. bei Wesel verlassen wir die Straße und fahren auf feinen Schotterwegen durch Wald und Heide.

Heide Heide

Leider sind wir eigentlich schon zu spät, denn die Heide hat ihre Blüte zum großen Teil schon überschritten. Nett ist es dennoch, aber halt nicht so intensiv lila als zur Hauptblütte. Aber irgendein Ziel muss man sich ja setzen, damit mit man dorthin fahren kann. Wir genießen die Ruhe und die Weite der Heide, fahren auf den sandigen Wegen durch da Heidegebiet, erreichen unseren heutigen Höhepunkt erneut mit etwas über 100 m NN. Die Rücktout ist schnell zusammengefaßt: Mittagessen beim türkischen Imbiss in Jesteburg, und dann dir Rücktour über Ohlendorf und Ashausen nach Hoopte an die Elbe.

Heide

 

3. September - Es sollten mehr km werden

Noch haben wir Urlaub und so nutzen wir die Tage, um möglichst viel mit den Wölfen unterwegs zu sein, Bei strahlendem Wetter brechen wir auf. Die Vorhersage sagt aber für etwa 17:00 Uhr Regen voraus.

 

Entlang der Elbe geht es heute ostwärts. In Artlenburg verlassen wir die Elbe und nehmen die kleine Brücke über den Elbe-Seitenkanal, um danach ein kleines Stück an der vielbefahrenen B209 zu radeln, queren die Elbe bei Lauenburg und biegen hinter der Brücke gleich links ab, unterqueren die Brücke und fahren am Deich entlang bis wir kurz vor Bickhusen dei B5 queren. Das ist viel angenehmer als an der B209 durch Lauenburg linkseitig auf dem Rad- und Fußweg bis zur B5 zu fahren.

Brücke Elbe-Seitenkanal

Irgendwie ist heute auf der Strecke nach Schwanheide aber viel Verkehr, insbesondere auch viele LKW. Hin und wieder sieht man auch die gelben Schilder mit dem U. Irgendeine Umleitung läuft hier längs. Während man sonst diese Strecke fast für sich hat, ist es hier heute recht anstrengend zu fahren. In Schwanheide weichen wir von der Route ab und fahren nicht weiter auf der Umleitungsstrecke. Im Nachhinein eine gute Entscheidung, denn der Regen kommt viel früher als angekündigt.

Am Grenzmuseum Leisterförde machen wir eine Pause. Schauen uns das kleine Museum an und sind froh, dass die deutsche Teilung nun schon so lange Geschichte ist.

Weiter geht es Richtung Gudow und von der Sonne ist nichts mehr zu sehen, der Himmel ist mit einer dichten Wolkendecke bedeckt aber es bleibt noch trocken

Der Rückweg führte uns am Elbe-Lübek-Kanal entlang. Immer mal wieder schön zu fahren, auch wenn der Weg stellenweise nur langsames Tempo zuläßt.

Elbe-Lübeck-Kanal

Am Ende des Tages standen dann doch 91 von geplanten 105 km auf dem Tacho und kurz nachdem wir zu Hause waren und geduscht hatten fing es auch mehr als eine Stunde zu früh an zu regnen.

 

6. September

Elbe Geesthacht

Strahlendes Wetter lädt zum Radeln ein. Auch wenn's windig ist, macht es viel Spass. Auch diese Jahr werden wieder mehr als 7.000 km auf dem Tacho stehen, denn jetzt schon sind es ingesamt 22.000 km.

13. Septermber - oder der Sommer gibt noch mal alles

Obwohl es eigentlich schon Mitte September ist, gibt das Wetter noch mal aller. Was liegt da näher als noch mal die Zeit zu nutzen und mit dem Rad durch die Umgebung zu fahren. Wochenende, etwas Zeit und schon sind wir für knapp 80 km auf dem Weg - wie nur 80 km ? Na gut, dann hängen wir was dran. Anstatt hinter Radbruch über Wittorf nach Olderhausen zu fahren, fahren wir weiter nach Bardowick und nehmen noch den schönen Radweg an der Ilmenau bis nach Lüneburg mit.

Den ersten Streckenabschnit entlang der Elbe bis nach Fliegenberg ist uns wohlbekannt. An der Mündung der Seeve biegen wir rechts ab und fahren eine ganze Zeit lang am Seevedeich entlang, die Straße ist alt und teilweise in gutem, teilweise in schlechtem Zustand, teilweise wird der Deichweg grad erneuert und ist dann natürlich supoter zu fahren

Bei Winsen kommen wir wieder auf die bekannte Strecke, fahren am Golfplatz vorbei nach Radbruch und weiter nach Bardowick. Dort biegen wir auf den Ilmenauradweg ein und fahren bis nach Lüneburg. Der Weg ist zwar nur ein Sandweg aber toll zu fahren und gut zu fahren, insbesondere da da hier nur Fußgänger und Fahrradfahrer unterwegs sind.

Von Lüneburg folgen wir der Radwegbeschilderung und fahren durch den Wald auf einem guten Weg nach Adendorf. Fester Untergrund, keine Spurrillen,

Waldradweg

Auf einem nahezu neuen Radweg entlang der B209 fahren wir bis Brietlingen, der gute Radweg entschädigt für den Lärm der vielen Fahrzeuge. Aber längere Zeit an der Bundesstraße, das muss man nicht umbedingt machen.

In Brietlingen rechts ab, noch eine kleine Pause und einige Äpfel, dann geht es weiter über St.Dionys wieder an die Ilmenau, diesmal in anderer Flußrichtung folgen wir ihr bis Oldershausen und fahren dann zurück nach Hause.

 

 

30 September - Immer noch Sommer ?

Ja, gefühlt schon. Immer noch Sommer. Die Tage werden zwar schnell kürzer, aber gefühlt ist immer noch Sommer und wir sind immer noch unterwegs, genießen das Wetter mit Temperaturen um 20°C. Was will man mehr. Fast jeden Tag sind wir unterwegs. Mal mehr mal weniger.

 

Heute mal wieder die Ilmenau-Runde. Für einen Nachmittag genau richtig, etwas mehr als 40 km und wir sind schön früh wieder zu Hause.

Schleuse Geesthacht

Über die Elbbrücke nach Rönnen und dann entlang am Elbdeich bis nach Lassrönne. Die Schatten sind schon länger als im Sommer aber es ist angenehm warm. Vorbei an den Zeltplätzen in Stove. Heute haben wir Glück und es ist mal fast nichts los. Sonst fahren hier immer Gespanne, Wohnmobile und andere Fahrzeuge.

Campingplatz Stover Strand Campingplatz Stover Strand
Drennhausen am Deich

Ab Drage kann man auswählen, ob man innendeichs oder außendeichs nach Lassrönnen fahren will. Wir nehmen heute mal den Weg am Außendeich.

Elbe Außendeich

Die Felder der Feldmark bei Winsen sind zum größten Teil schon abgeerntet, Kohl und Mais noch nciht, dafür sind viele andere Felder schon wieder neu eingesäht.

Elbmarsch Winsen Elbmarsch Oldershausen

Und dass der Herbst nun doch mit schnellen Schritten näher kommt, ist nicht nur an den längeren Schatten sondern auch schon an einigen Bäumen deutlich zu sehen:

Herbst kommt

 

Der September ist nun rum, ab morgen beginnt der Oktober. Noch sind die Temperaturen ideal zum Fahren.

 

Oktober 2020 - oder der Herbst kommt dann doch

Es ist langsam Herbst geworden, die Temperaturen erreichen nicht mehr die 20°C sondern meist nur noch 15°C, die Sonne macht sich rar und auch wenn die nachfolgenden Bilder z.T. den Eindruck vermitteln es sei schönes Wetter, der Schein trügt. Es müssen schon die langen Hosen und die etwas dickeren Socken sein. Sobald die Sonne am Sinken ist, wird es schnell kühl. Dennnoch macht es viel Spaß, mit dem Wolf durch die Gegend zu fahren wie die nachfolgenden Bilder zeigen.

Schleusenkanal am 3.Okt

Marschenbahndamm am 6.Okt.

 

17.Oktober - endlich Herbst

Der Herbst ist da : Temperaturen nur noch um 10 °C, das Laub färbt sich gelb und rot, die Wolken hängen tief. Sind mal dick und grau und dann auch mal wieder weiss.

 

Wir zeihen uns dick an, ohne lange Hose, zwei Farradshirts und Jacke geht nicht viel, Hanschuhe müssen es manchmal auch schon ein. Halstuch - wo ist es nur geblieben... da. Und so geht es dann los, nach 40 bis 50 km werden langsam die Füße kalt, aber dier Gamaschen haben wir noch nicht überziehen müssen.

Rund 8.000 km habe ich für dieses Jahr mit dem Wolf gefahren, Dani nicht viel weniger, denn nur selten war ich alleine unterwegs.

Die schlauchlosen Reifen haben sich bewährt, auch wenn es mehr Pflegeaufwand ist. Die Dichtmilch muss etwa alle 3 Monate erneuert werden. An meinem Conti-Hinterreifen sieht und merkt man es. Er verliert derzeit pro Tag gut 1 Bar. Permanent "schwitzt" der Reifen aber er wird nicht wieder komplett dicht. Ein Zeichen dafür, dass die Milch ausgetauscht werden muss.

 

 

 

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